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Corona Pandemie: Informationen für professionell Pflegende

Die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 und die damit verbundenen COVID-19-Infektionen haben erhebliche Folgen für die Pflege älterer Menschen. Professionell Pflegende in ambulanten Diensten und stationären Pflegeeinrichtungen stehen vor einer außergewöhnlich herausfordernden Situation: die Sicherheit der pflegebedürftigen Menschen zu gewährleisten und sich selbst bestmöglich vor dem SARS-CoV-2-Virus zu schützen.

Auf dieser Seite stellen wir hierfür wichtiges Basiswissen, Handlungsempfehlungen und weiterführende Informationsquellen für professionell Pflegende zusammen. Die Seite wird kontinuierlich auf der Grundlage des aktuell verfügbaren Wissensstands und der Fragen, die uns aus der Praxis erreichen, erweitert.

Pflegende Angehörige finden auf unserem Internetportal Prävention in der Pflege ausführliche Informationen und Tipps zum Schutz vor dem Corona-Virus: Zu den Tipps für pflegende Angehörige

Sie können uns hier Ihre Fragen oder Erfahrungen im Umgang mit Corona in ambulanten Diensten oder der stationären Langzeitpflege schreiben: krisenerfahrung@zqp.de

Corona-Warn-App

Mithilfe der Corona-Warn-App des Robert Koch-Instituts (RKI) sollen Infektionswege besser nachvollziehbar und Infektionsketten unterbrochen werden. Die Verbreitung des Virus soll damit weiter verlangsamt werden. Je mehr Menschen diese App nutzen, desto effektiver funktioniert das Frühwarn-System.

Die App registriert dezentral, wenn wir uns in der Nähe anderer App-Nutzer aufhalten und informiert darüber, wenn wir Begegnungen mit nachweislich infizierten Personen hatten.

Der Download und die Nutzung der App sind freiwillig; die Identität der Nutzerinnen und Nutzer sowie die Privatsphäre sind maximal geschützt.

Die Corona-Warn-App wurde im Auftrag der Bundesregierung entwickelt. Zugang zum Download finden Sie hier: Bundesregierung | Corona-Warn-App

Das sollten professionell Pflegende jetzt wissen

Was ist Corona, SARS-CoV-2, COVID-19?

Corona-Viren gehören zu einer Gruppe von Viren mit ähnlichen Eigenschaften.

Das neuartige Corona-Virus SARS-CoV-2 ist im Dezember 2019 erstmalig in China aufgetreten und breitet sich seitdem weltweit aus.  SARS steht für Severe Acute Respiratory Syndrome, d. h. Schweres Akutes Atemwegs-Syndrom. Die Erkrankung, die durch SARS-CoV-2 ausgelöst wird, heißt COVID-19, Corona Virus Disease 2019.

Weitere Informationen finden Sie in einem Steckbrief, den das Robert Koch-Institut (RKI) erstellt hat: RKI | Steckbrief

AKTUALISIERT am 25. November 2020

Wie wird SARS-CoV-2 übertragen?

Nach aktuellem Wissen wird das Virus SARS-CoV-2 hauptsächlich über Tröpfchen zum Beispiel beim Atmen, Husten, Niesen und Sprechen und in der Luft schwebende kleinste Tröpfchenkerne (Aerosole) von Mensch zu Mensch übertragen. Aerosole können im Gegensatz zu größeren Tröpfchen längere Zeit in der Luft schweben, sich im Raum verteilen und Viren so noch für längere Zeit übertragen.

Nach einer Ansteckung treten Symptome in einem Zeitraum von etwa 2 bis 14 Tagen auf, im Mittel sind es 5 bis 6 Tage. Viele stecken sich bei infizierten Personen bereits vor deren Symptombeginn an. Bei einigen mit SARS-CoV-2 infizierten Personen bleiben Krankheitszeichen ganz aus. Auch sie können prinzipiell andere mit dem Virus anstecken – nach aktuellem Wissenstand ist dies aber weniger häufig der Fall.

Das Risiko, sich anzustecken, ist stark von der regionalen Verbreitung, den Lebensbedingungen und dem individuellen Verhalten abhängig. Bei Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Menschen, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, mit dem Virus in Kontakt zu kommen als bei geringerem Abstand.  Das Ansteckungsrisiko ist dabei in kleinen, schlecht belüfteten Räumen höher als in großen, gut belüfteten Räumen und im Freien. Besonders im Zusammenhang mit Gruppenveranstaltungen und Feiern mit mehreren Personen im Familien- und Freundeskreis sowie bei Reiserückkehrern wird das Ansteckungsrisiko als erhöht bewertet.

Auch eine Übertragung über die Hände ist theoretisch möglich. Nicht ausgeschlossen werden kann, dass SARS-CoV-2 Erreger über Gegenstände wie eine Türklinke übertragen werden (Schmier- oder auch Kontaktinfektion).

Blut und Urin von COVID-19 Infizierten gelten nach derzeitigem Wissensstand als nicht ansteckend. Eine mögliche Ansteckung über den Stuhl von infizierten Menschen ist noch nicht ausreichend erforscht. Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass das Virus über Lebensmittel übertragen wird.

Die Ansteckungswege werden derzeit weiter erforscht.

Laut dem RKI sind im medizinischen Bereich alle potentiellen Übertragungswege von Bedeutung und müssen durch entsprechende Maßnahmen verhindert werden.

Weitere Informationen zur Übertragung des Virus finden Sie hier:

Was professionell Pflegende tun können, um die Übertragung des Erregers möglichst zu vermeiden, lesen Sie im Abschnitt “Welche persönlichen Hygienemaßnahmen sollten professionell Pflegende zur Vorbeugung von SARS-CoV-2-Übertragungen unbedingt beachten?”

AKTUALISIERT am 25. November 2020

Was ist problematisch an SARS-CoV-2?

Das Virus SARS-CoV-2 hat sich innerhalb kurzer Zeit weltweit ausgebreitet. Die damit verbundene Erkrankungswelle hat die Weltgesundheits-Organisation (WHO) am 11. März 2020 als Pandemie eingestuft.

Nach heutigem Wissensstand verläuft eine Infektion mit SARS-CoV-2 bei den meisten Menschen mild oder sogar ganz unbemerkt. Doch erkranken auch viele Menschen so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. In einer Reihe von Fällen ist dabei intensivmedizinische Versorgung, zum Teil mit Beatmungsgerät, notwendig. Therapien sind bei einem schweren Krankheitsverlauf komplex und langwierig.

Ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe haben Personen mit zunehmendem Alter ab 50/60 Jahren und Personen mit Vorbelastungen, z. B.

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen, z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck
  • Lungenerkrankungen, z. B. Asthma, chronische Bronchitis, COPD
  • Lebererkrankungen
  • Diabetes mellitus
  • Krebserkrankung
  • geschwächtes Immunsystem.

Ältere und pflegebedürftige Menschen sind für einen schweren Verlauf von COVID-19 besonders gefährdet.

Weitere Informationen zu Risikogruppen finden Sie hier: RKI | Risikogruppen 

Informationen zu Todesfällen finden Sie hier: RKI | Fallzahlen in Deutschland

Neben dem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bis hin zum Tod besteht die Gefahr, dass das Virus Folgeerkrankungen und -Langzeitschäden verursacht. Hierzu ist der Wissensstand noch unzureichend. Beobachtet wurde bisher, dass das Virus nicht nur die Atemwege, sondern auch andere Organe wie den Verdauungstrakt, die Niere oder den Herzmuskel befallen kann. Zudem ist beschrieben, dass Patienten oder Patientinnen mitunter noch Wochen nach einer COVID-19-Erkrankung gesundheitlich beeinträchtigt sind.

Einen zugelassenen Impfstoff gibt es bisher nicht, hieran wird derzeit international gearbeitet. Zur medizinischen Behandlung bei COVID-19-Erkrankungen gibt es erste Erfahrungen und Empfehlungen, aber bisher noch keine spezifisch wirksamen Medikamente. Hieran wird ebenfalls international geforscht.

Um Belastungsspitzen im Gesundheitswesen entgegenzuwirken und um Zeit für die Entwicklung von wirksamen Medikamenten und Impfstoffen zu gewinnen, muss die Verbreitung des Virus weiterhin mit Schutzmaßnahmen gebremst werden. Dafür wurden auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes eine Reihe von Maßnahmen auf Bundes- und Landesebene ergriffen. Verpflichtende Hygienevorgaben, Mund-Nasen-Bedeckungen und Kontaktbeschränkungen tragen zwar zu einer langsameren Verbreitung von SARS-CoV-2 bei. Dennoch steigt die Zahl der Infizierten in Deutschland und weltweit weiterhin stark an, insbesondere auch die Anzahl der COVID-19 Erkrankten mit erheblichen Behandlungsbedarf. Dafür wurden hierzulande insbesondere die intensivmedizinischen Versorgungskapazitäten angepasst. Gleichzeitig berichten aktuell Gesundheitseinrichtungen regional von starken Belastungen.

Vor diesem Hintergrund bewertet das Robert Koch-Institut (RKI) die Situation in Deutschland als ernstzunehmend und die Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung als hoch. Weitere Informationen zur Risikobewertung zu COVID-19 des RKI: RKI| Risikobewertung

AKTUALISIERT am 25. November 2020

Wo gibt es aktuelle Zahlen zum Stand der SARS-CoV-2-Infektionen?

Eine Übersicht zu den tagesaktuellen Fallzahlen der gemeldeten COVID-19 Erkrankungen in Deutschland finden Sie hier: RKI | Fallzahlen

Eine detaillierte Darstellung der gemeldeten COVID-19-Fälle in Deutschland nach Landkreis und Bundesland finden Sie hier: RKI | Detaillierte Fallzahldarstellung

AKTUALISIERT am 25. November 2020

Was sind Anzeichen einer COVID-19 Erkrankung?

Die Inkubationszeit beträgt nach bisherigen Erkenntnissen bis zu 14 Tage, im Mittel 5 bis 6 Tage.

Das Symptombild der COVID-19-Erkrankung ist unspezifisch.

Aktuelle Daten weisen auf typische Anzeichen wie Husten, Fieber, Schnupfen, Störung des Geruchs- und oder Geschmackssinns sowie Atemprobleme wie Kurzatmigkeit oder Luftnot bzw. Lungenentzündung hin. Die Symptome könne einzeln oder zusammen auftreten.

Als weitere mögliche Symptome werden beschrieben: Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Konjunktivitis, Hautausschlag, Lymphknotenschwellung, Apathie, Somnolenz.

Im Verlauf der Erkrankung kann es typischerweise etwa 7 bis 10 Tage nach Symptombeginn zu einer Verschlechterung kommen, die mit Sauerstoffmangel im Blut (Hypoxämie) und/oder Luftnot (Dyspnoe) einhergehen kann.

Aktuelle Hinweise zu Erkennung, Diagnostik und Therapie von Patienten mit COVID-19 vom Ständigen Arbeitskreis der Kompetenz- und Behandlungszentren für Krankheiten durch hochpathogene Erreger (STAKOB) am Robert Koch-Institut finden Sie hier: STAKOB | Hinweise zu Erkennung, Diagnostik und Therapie von Patienten mit COVID-19 (PDF)

Was professionell Pflegende tun können, wenn Sie vermuten, dass sie selbst eine SARS-CoV-2-Infektion haben, lesen Sie im Abschnitt “Was sollten professionell Pflegende tun, die vermuten, mit SARS-CoV-2 infiziert zu sein?”

Was professionell Pflegende tun können, wenn Sie vermuten, dass eine pflegebedürftige Person eine SARS-CoV-2 Infektion hat, lesen Sie im Abschnitt “Was können professionell Pflegende tun, wenn sie eine SARS-CoV-2-Infektion bei einer pflegebedürftigen Person vermuten?”

AKTUALISIERT am 25. November 2020

Wer wird auf eine COVID-19-Infektion getestet?

Den Anspruch auf einen Coronavirus-Test regelt die “Verordnung zum Anspruch auf Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV“, die am 15. Oktober 2020 in Kraft getreten ist. Wer getestet werden soll, beschreiben die Nationale Teststrategie und die für die Herbst- und Wintersaison angepassten Testkriterien des Robert-Koch-Instituts. Auf dieser Basis wird entschieden, wer getestet wird. Mit zielgerichteten Tests soll eine Überlastung der Labore und Gesundheitseinrichtungen vermieden werden.

Derzeit werden zwei verschiedene Testverfahren auf eine akute SARS-CoV-2-Infektion angewendet: der PCR-Test und der Antigen-Test. Welcher Test angezeigt ist, steht in der Nationalen Teststrategie.

Der PCR-Test (Polymerase-Kettenreaktion) reagiert sensibel auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 und liefert spezifische Ergebnisse. Der PCR-Test dauert mehrere Stunden und kann nur in Laboren durchgeführt werden. Derzeit wird er für folgende Personengruppen eingesetzt:

  • Menschen mit Anzeichen einer COVID-19-Infektion (nach individueller ärztlicher Abwägung der Testkriterien)
  • Kontaktpersonen von Menschen mit einer bestätigten COVID-19-Infektion
  • Personen in Einrichtungen wie Pflegeheimen, ambulanten Pflegediensten, Arztpraxen und Krankenhäusern, nach einem bestätigten COVID-19-Fall
  • Reiserückkehrer aus einem internationalen Risikogebiet bzw. aus innerdeutschen Regionen mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (gemäß Testpflichtverordnung bzw. Anordnung des Gesundheitsamts)

Der Antigen-Test liefert schnelle Ergebnisse und kann direkt vor Ort ohne Labor und von ausgebildetem Personal durchgeführt werden. Er reagiert jedoch weniger sensibel und spezifisch als die PCR-Tests. Ein positiver Antigen-Test muss durch einen PCR-Test bestätigt werden. Antigen-Tests werden vor allem angewandt, um ältere, kranke und pflegebedürftige Menschen besser vor einer Ansteckung zu schützen. Die Coronavirus-Testverordnung sieht vor, dass Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und -dienste, Arztpraxen, Dialysezentren sowie Einrichtungen zur Rehabilitation, für Menschen mit Behinderungen und für ambulante Operationen Antigen-Tests selbst beschaffen und durchführen. Voraussetzung dafür ist ein einrichtungsbezogenes Testkonzept, das dem Gesundheitsamt zu übermitteln ist. Darin legen die Einrichtungen u. a. fest, wer wie oft getestet wird. Dazu gehören: asymptomatische Mitarbeitende, Betreute, Patienten, Bewohner von

  • Pflegeeinrichtungen und -diensten
  • Krankenhäusern und Rehabilitationseinrichtungen
  • Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen
  • Einrichtungen für ambulante Operationen
  • Dialysezentren
  • sowie Besucherinnen und Besucher von den Einrichtungen.

Eine Hilfestellung zur Erstellung eines solchen Konzepts bietet das Bundesministerium für Gesundheit. Eine Liste mit entsprechend erstattungsfähigen Antigentests hält das Bundesinstitut für Arzneimittelsicherheit vor. Sach- und Laborkosten werden gemäß der Coronavirus-Testverordnung erstattet.

AKTUALISIERT am 25. November 2020

Wie wird eine COVID-19 Erkrankung festgestellt?

Derzeit gibt es zwei gängige Verfahren, die auf eine akute SARS-CoV-2-Infektion testen: der PCR-Test und der Antigen-Test.

Bei einem PCR-Test wird die Diagnose COVID-19 durch Nachweis des Erbmaterials des Virus mittels Laboruntersuchung festgestellt. Laborproben sollten schnellstmöglich nach Entnahme untersucht werden. Die Probe kann bis zu 72 Stunden bei 4°C gelagert und sollte möglichst gekühlt versendet werden.

Bei einem Antigen-Test können Proteine des Virus direkt vor Ort nachgewiesen werden, ohne dass die Proben dafür in eine spezielles Labor gebracht werden müssen.

Bei beiden Testverfahren sind die Proben möglichst aus den oberen Atemwegen als Nasopharynx-Abstrich oder Oropharynx-Abstrich zu entnehmen.

PCR-Proben können, wenn möglich und klinisch geboten, auch via bronchoalveolärar Lavage, Sputum oder Trachealsekret entnommen werden. Hinweise zur korrekten Durchführung der Probenentnahme hat die WHO veröffentlicht: WHO I guidance (englisch)

Das jeweilige Labor kann Auskunft darüber geben, was bei der Probenentnahme und beim Umgang mit den Proben zu beachten ist.

Weitere Informationen zum Testverfahren: RKI | Testverfahren

Aktuelle Hinweise zu Erkennung, Diagnostik und Therapie von Patienten mit COVID-19 vom Ständigen Arbeitskreis der Kompetenz- und Behandlungszentren für Krankheiten durch hochpathogene Erreger (STAKOB) am Robert Koch-Institut finden Sie hier: STAKOB | Hinweise zu COVID-19 (PDF)

AKTUALISIERT am 25. November 2020

Was können professionell Pflegende tun, wenn sie eine SARS-CoV-2-Infektion bei einer pflegebedürftigen Person vermuten?

Stationäre Einrichtungen und Pflegedienste müssen festlegen, wie professionell Pflegende im Einzelnen vorgehen sollen, wenn sie eine SARS-CoV-2-Infektion bei einer pflegebedürftigen Person vermuten. Diese Regelungen müssen professionell Pflegende beachten.

Liegt eine solche Regelung nicht vor, sollten Pflegende ihre Vermutung zunächst der verantwortlichen Pflegefachperson sowie der Einrichtungsleitung mitteilen und sachlich anhand der Krankenbeobachtung begründen.

Bei Anzeichen für eine Infektion bei pflegebedürftigen Menschen ist der behandelnde Arzt/die behandelnde Ärztin zeitnah zu informieren. Über weitere Maßnahmen entscheidet der Arzt/die Ärztin. Informationen über das ärztliche Vorgehen bei Verdachtsabklärungen finden Sie hier: RKI | Orientierungshilfe für Ärzte/Ärztinnen

Für Fragen zur Umsetzung des Infektionsschutzes bei professionell versorgten pflegebedürftigen Menschen sind die örtlichen Gesundheitsämter zuständig. Die Adressen können Sie hier recherchieren: RKI | Recherchetool

AKTUALISIERT am 25. November 2020

Welche persönlichen Hygienemaßnahmen sollten professionell Pflegende zur Vorbeugung von SARS-CoV-2-Übertragungen unbedingt beachten?

Professionell Pflegende können das Übertragungsrisiko von SARS-CoV-2 bei der Pflege durch persönliche Hygiene-Maßnahmen reduzieren.

Das Wichtigste ist, Regeln der Basis-Hygiene einzuhalten.

Dies sollten professionell Pflegende jetzt unbedingt beachten:

  • penible Händehygiene einhalten
  • Hände von Gesicht und Schleimhäuten fernhalten
  • Pflegebedürftige nicht anatmen, umarmen, küssen
  • medizinische Mund-Nasen-Schutz-Maske (“OP-Maske”) oder FFP2-Maske tragen
  • Husten- und Niesregeln einhalten: in Papier-Taschentuch (kein Stoff-Taschentuch!) oder die Armbeuge husten/niesen, Papier-Taschentuch nur einmal verwenden und dann verwerfen
  • Räume regelmäßig lüften
  • Händeschütteln generell unterlassen
  • allgemein Kontakte auf das Notwendigste reduzieren
  • dort, wo es möglich ist, einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen halten
  • auf Reisen in Risikogebiete verzichten
  • wer eine Atemwegs-Erkrankung bzw. Erkältung hat, sollte pflegebedürftige Menschen nicht versorgen

Allgemeine Informationen zur Händehygiene finden Sie hier: Infektionsschutz.de | Hygienetipps

Ausführliche Informationen zur Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens finden Sie hier: RKI | Händehygiene (PDF)

Empfehlungen zum Einsatz von Schutzmasken im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) erstellt: BAuA | Einsatz von Schutzmasken

AKTUALISIERT am 25. November 2020

Was sollten professionell Pflegende tun, die vermuten, mit SARS-CoV-2 infiziert zu sein?

Professionell Pflegende sollen sich unverzüglich telefonisch an einen Arzt, eine Ärztin oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon: 116 117) sowie das zuständige Gesundheitsamt wenden, wenn sie

  • persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde
  • vermuten oder wissen, dass sie mit dem Virus infiziert sind.

Das nächste Gesundheitsamt kann über die Datenbank des RKI ermittelt werden: RKI | Recherchetool

Zudem ist der Arbeitgeber zeitnah zu informieren. Zum Einsatz von Personal in Alten- und Pflegeeinrichtungen unter den derzeitigen Bedingungen erhalten Sie hier detaillierte Informationen: RKI | Management von Kontaktpersonen

AKTUALISIERT am 25. November 2020

Welche persönlichen Hygienemaßnahmen müssen professionell Pflegende bei der Versorgung von pflegebedürftigen Menschen mit einer bestätigten oder wahrscheinlichen SARS-CoV-2-Infektion beachten?

Bei einer vermuteten oder bestätigten SARS-CoV-2-Infektion einer pflegebedürftigen Person müssen professionell Pflegende besondere Schutzvorkehrungen einhalten. Das ist außerordentlich wichtig, um sich selbst und andere vor einer Übertragung des Virus zu schützen.

Laut Robert Koch-Institut (RKI) sollten unter anderem folgende Maßnahmen im Rahmen der Behandlung und Pflege von Personen mit einer Infektion durch SARS-CoV-2 umgesetzt werden:

  • Strenge Basis-Hygiene einhalten

Schutzausrüstung tragen

  • persönliche Schutzausrüstung verwenden: Schutzkittel, Einweghandschuhe, mindestens dicht anliegender, mehrlagiger Mund-Nasen-Schutz bzw. Atemschutzmaske, Schutzbrille
  • bei allen körpernahen Pflegetätigkeiten sowie im Umgang mit Aerosolproduktion Atemschutzmaske (FFP2 oder darüber hinausgehender Atemschutz) tragen
  • persönliche Schutzausrüstung vor Betreten des Raumes der pflegebedürftigen Person anlegen
  • Einweghandschuhe bzw. -kittel vor Verlassen des Raumes in einem geschlossenen Behältnis entsorgen
  • Atemschutzmaske und Schutzbrille vor Verlassen des Raumes ablegen und dort belassen
  • nach Ausziehen der Handschuhe und vor Verlassen des Raumes Hände mit einem Desinfektionsmittel mit mindestens begrenzt viruzider Wirksamkeit desinfizieren

Gegenstände und Flächen desinfizieren/reinigen

  • patienten- und arbeitsnahe Flächen täglich mit einem Flächendesinfektionsmittel mit nachgewiesener, mindestens begrenzt viruzider Wirksamkeit reinigen
  • Medizinprodukte mit direktem Körperkontakt (z. B. Blutdruckmanschette, Stethoskop) ausschließlich personenbezogen verwenden und nach Gebrauch desinfizieren; Transport zur zentralen Aufbereitung kontaminierter Medizinprodukte nur in einem geschlossenen, außen desinfizierten Behälter
  • in Pflegeeinrichtungen: Geschirr in einem geschlossenen Behältnis zur Spülmaschine transportieren und wie üblich reinigen; Wäsche unmittelbar am Bett in geeignete Wäschesäcke entsorgen; diesen ggf. bis zur endgültigen Entsorgung an einem dafür vorgesehenen Ort zwischenlagern

Die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zu Hygienemaßnahmen im Rahmen der Behandlung und Pflege von Patienten mit einer Infektion durch SARS-CoV-2 finden Sie auf der Webseite des RKI: RKI | Hygienemaßnahmen

Empfehlungen zum Einsatz von Schutzmasken im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) erstellt: BAuA | Einsatz von Schutzmasken

AKTUALISIERT am 25. November 2020

Was ist im Umgang mit Verstorbenen zu beachten, die an COVID-19 erkrankt waren?

Grundsätzlich müssen beim Umgang mit Personen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, die üblichen Maßnahmen der Basis-Hygiene eingehalten werden. Hinweise zu weiteren Maßnahmen finden Sie hier: RKI | Empfehlungen Umgang mit COVID-19-Verstorbenen 

AKTUALISIERT am 25. November 2020

Welche organisatorischen Maßnahmen sollten stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen zur Prävention und zum Umgang mit COVID-19 Erkrankungen beachten?

Mit Gesundheitsbehörde und Ärzten/Ärztinnen abstimmen

  • einrichtungsbezogenes Testkonzept zur regelmäßigen Antigen-Testung von asymptomatischen Mitarbeitenden, Betreuten/Patienten oder Bewohnern sowie Besuchern an das zuständige Gesundheitsamt übermitteln; Hilfestellung zur Erstellung eines Testkonzepts bietet das Bundesministerium für Gesundheit
  • Hygienemaßnahmen, Neuaufnahme- und Besuchsregelungen in Pflegeeinrichtungen mit der zuständigen Gesundheitsbehörde abstimmen
  • bei Anzeichen für eine Infektion bei einer pflegebedürftigen Person zeitnah ärztlichen Rat einholen
  • bei Verdacht oder Feststellung einer SARS-CoV-2-Infektion bei Pflegebedürftigen oder Personal unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt, einen Arzt, eine Ärztin oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon: 116 117) kontaktieren
  • Risiken durch raumlufttechnische Anlagen durch die eine Verbreitung des Erregers möglich ist, bewerten und miniminieren

Regeln aufstellen

  • Verfahrens- und Verhaltensregelungen für Personal zur Prävention und zum Umgang mit COVID-19 Erkrankungen erstellen
  • betrieblichen Pandemieplan vorhalten; Informationen für stationäre Pflegeeinrichtungen zur Pandemieplanung finden Sie im Nationalen Pandemieplan Teil I, Kapitel 5: RKI | Nationaler Pandemieplan (PDF). Vorlagen zur Erstellung eines betrieblichen Pandemieplans finden Sie hier: bpa | Arbeitshilfen
  • Zutrittsbeschränkungen für Bereiche festlegen sowie Besuche in Einrichtungen regeln, z. B. nur in Räumen, in denen ausreichend Abstand gehalten werden kann; dabei zwischen dem Selbstbestimmungsrecht der pflegebedürftigen Menschen und den notwendigen Maßnahmen zum Infektionsschutz abwägen: grundsätzlich dürfen freiheitsentziehende Maßnahmen nur nach Anordnung eines Gerichts oder des zuständigen Gesundheitsamts aufgrund des Infektionsschutzgesetzes angewendet werden; Informationen des BMG über Regelungen der Bundesländer zu Besuchen in Pflegeeinrichtungen finden Sie hier: Pflegenetzwerk Deutschland | Besuchsregelungen Pflegeheime

Informieren/Aufklären

  • Personal über alle Maßnahmen und Verfahrensregeln informieren
  • Pflegebedürftige und Angehörige über Maßnahmen aufklären
  • Pflegebedürftige und Angehörige aufklären und beraten, wie sie zu ihrem eigenen Schutz beitragen können
  • Hinweise zur Anwendung von Schutzausrüstung sichtbar platzieren
  • Besucher und Besucherinnen in erforderlichen Schutzmaßnahmen unterweisen: Einhalten von mindestens 1 bis 2 m Abstand, Tragen von Schutzkittel und dicht anliegendem, mehrlagigem Mund-Nasen-Schutz, Händedesinfektion beim Verlassen des Raumes
  • Aushänge anbringen; Vordrucke finden Sie z. B. hier: Infektionsschutz.de | Material zum Download und hier: DBfK | Informationen für Pflegefachpersonen

Hygiene-Maßnahmen umsetzen

  • allgemeine Hygiene-Empfehlungen für stationäre Pflegeeinrichtungen bzw. Anforderungen beachten: RKI | Infektionsprävention in Heimen (PDF)
  • jeweilige aktuelle Bestimmungen der örtlichen Behörden (Heimaufsicht, Gesundheitsamt) beachten
  • Zahl des involvierten Personals in Bereichen und zur Versorgung infizierter Personen auf ein Mindestmaß beschränken
  • in stationären Pflegeeinrichtungen:
  • infizierte pflegebedürftige Personen im Einzelzimmer, möglichst mit eigenem Bad, unterbringen
  • Pflegebedürftige mit Infekten im Zimmer versorgen, dabei Schutzausrüstung nutzen
  • Personen mit SARS-CoV-2-Infektion und Personen ohne Infektion räumlich isolieren
  • tägliche Wischdesinfektion der Kontaktflächen mit einem Flächendesinfektionsmittel veranlassen, z. B. Nachttisch, Türgriffe

Hygiene-Material bereitstellen

  • Desinfektionsmittel mit nachgewiesener Wirksamkeit bereitstellen; Wirkungsbereich “begrenzt viruzid”, “begrenzt viruzid PLUS” oder “viruzid”. Weitere Informationen finden Sie hier: RKI | Steckbrief COVID-19
  • Hände-Desinfektionsmittel und Einmal-Taschentücher bereitstellen
  • für Schutzausrüstung sorgen: Einmalhandschuhe, Atemmasken, Schutzkittel und Schutzbrillen
  • Tagesaktuelle Hinweise des Robert Koch-Instituts zur Verwendung von Mund-Nasen-Schutz-Masken und weiter Schutzmasken finden Sie hier: RKI | Verwendung von Masken 

Personal angemessen einsetzen

  • geschultes Personal für die Versorgung von COVID-19-Patienten einsetzen
  • Personal möglichst so einteilen, dass infizierte und nicht-infizierte Personen nicht von der gleichen Person gepflegt bzw. betreut werden
  • Anzahl der Pflegenden, die infizierte Personen versorgen, auf ein Mindestmaß beschränken
  • Umgang mit Personen, die persönlichen Kontakt zu nachgewiesen Infizierten hatten (sogenannte Kontaktpersonen), bei Personalmangel anpassen: RKI | Management von Kontaktpersonen

Schutz vor Ansteckung bei notwendigen Transporten gewährleisten

  • ist ein Krankentransport erforderlich, vor Beginn des Transports die aufnehmende Stelle, z. B. das Krankenhaus, über die Einweisung der Person und über die Verdachtsdiagnose/Erkrankung informieren
  • wenn möglich, Person mit vermuteter oder bestätigter SARS-CoV-2 beim Transport mit einer FFP2-Maske ausstatten

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur Prävention und zum Management von COVID-19 Erkrankungen in der stationären und ambulanten Pflege erhalten Sie auf diesen Seiten des Robert Koch-Instituts:

AKTUALISIERT am 25. November 2020

Wie können professionell Pflegende die Lebensqualität von Bewohnerinnen und Bewohnern während der Pandemie fördern?

Angesichts der Maßnahmen zum Infektionsschutz ist es für Pflegeeinrichtungen und professionell Pflegende eine tägliche Herausforderung, das Wohlbefinden und die soziale Teilhabe der Bewohnerinnen und Bewohner zu fördern und individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen.

Eine Handlungsorientierung, die fachliche und ethische Aspekte berücksichtigt, bietet die von der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft herausgegebene Leitlinie “Soziale Teilhabe und Lebensqualität in der stationären Altenhilfe unter den Bedingungen der COVID-19-Pandemie“.

AKTUALISIERT am 25. November 2020

Wie können professionell Pflegende pflegende Angehörige unterstützen?

Professionell Pflegende können pflegende Angehörige durch Information und Beratung zum Schutz vor einer Virus-Übertragung und im Umgang mit einer COVID-19 Erkrankung unterstützen. Information dazu finden Sie hier: ZQP | Tipps für pflegende Angehörige

Das ZQP hat gemeinsam mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin untersucht, welchen Einfluss die SARS-CoV-2-Pandemie auf pflegende Angehörige hat. Die Studie zu pflegenden Angehörigen in der COVID-19-Krise finden Sie unter: www.zqp.de/corona-pflegende-angehoerige/

AKTUALISIERT am 25. November 2020

Wo gibt es Informationen zum Arbeitsschutz und zu arbeitsrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit COVID-19?

Umfangreiche Informationen zu Fragen der Arbeitsorganisation und des -einsatzes, zum Arbeitsschutz und zu weiteren arbeitsrechtlichen Aspekten finden Sie auf der Webseite des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK).

Für Alten- und Pflegeheime sowie Einrichtungen zur Betreuung von Menschen mit Behinderungen – hat die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) einen Arbeitsschutzstandard erstellt: BGW | Informationen zum Coronavirus

AKTUALISIERT am 25. November 2020

Wo erhalten professionell Pflegende psychische Unterstützung?

Professionell Pflegende sind täglich erheblichen psychischen Belastungen und Stress ausgesetzt. Das kann durch die Corona-Krise verstärkt werden. Um Entlastung zu finden, kann es hilfreich sein, über Erfahrungen, Erlebnisse und Nöte zu sprechen.

Für professionell Pflegende haben daher der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) und die Bundespsychotherapeutenkammer ein kostenlos nutzbares Beratungsangebot eingerichtet. Während der Corona-Pandemie bieten Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten hierüber ehrenamtlich Telefonberatung für professionell Pflegende an.

Pflegende können über die folgende Internetplattform kurzfristig und bundesweit 30-minütige Beratungstermine buchen: DBfK | Psychotherapeutische Telefonhilfe

Für professionell Pflegende und anderes Gesundheitspersonal gibt es außerdem die Initiative „Un-ser.Ohr“, ein Netzwerk an Beraterinnen und Beratern, das niedrigschwellige und unbürokratische Hilfe für Helfende anbieten will: Initiative Unser.Ohr

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) bietet kostenlose telefonische professionelle Krisenberatung für Beschäftigte und bis zu fünf kostenfreie Krisen-Coaching-Einheiten speziell für Führungskräfte:

Des Weiteren kann jeder das Beratungsangebot der Telefonseelsorge nutzen:

Telefonnummer: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222

AKTUALISIERT am 25. November 2020

ZQP-Studien zur COVID-19-Pandemie

Die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 und von COVID-19 haben erhebliche Folgen für die Versorgung pflegebedürftiger Menschen in Deutschland.

Pflegende Angehörige in der COVID-19-Krise

Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat gemeinsam mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin in einer Studie untersucht, welchen Einfluss die SARS-CoV-2-Pandemie bisher auf pflegende Angehörige und die häusliche Pflegesituation hat. Dafür wurden bundesweit 1.000 pflegende Angehörige zwischen 40 und 85 Jahren in Deutschland befragt, die seit mindestens sechs Monaten regelmäßig eine pflegebedürftige Person über 60 Jahre versorgen.

Die Pandemie stellt pflegende Angehörige vor große Herausforderungen. Rund ein Drittel der pflegenden Angehörigen erlebt eine Verschlechterung der Pflegesituation. 24 Prozent sind besorgt, die Pflege in der aktuellen Lage nicht mehr zu schaffen. Besonders belastend ist die Situation für Angehörige von Menschen mit Demenz. Und auch die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege gestaltet sich teilweise schwieriger.

Zur Studie Pflegende Angehörige in der COVID-19-Krise

Krisenerfahrung teilen

Die extremen Herausforderungen mit denen Pflegende und pflegebedürftige Menschen derzeit konfrontiert sind, werden erst in einigen Monaten vollständig überblickt sein. Dann muss aus den Erfahrungen gelernt werden. Es ist also wichtig, in den nächsten Wochen und Monaten festzuhalten, was in der Pflegepraxis erlebt worden ist und welche Sorgen bestanden, damit dieses Wissen nicht verloren geht.

Wir wollen darum im ZQP pflegebezogene Schilderungen aus der aktuellen Corona-Krise anonymisiert dokumentieren.

Schreiben Sie uns dazu einfach eine formlose E-Mail an krisenerfahrung@zqp.de

Diese E-Mail kann so lang oder kurz sein, wie Sie es für richtig halten und die Informationen enthalten, die Sie wichtig finden. Tippfehler sind kein Problem.

Der Inhalt Ihrer E-Mail wird anonymisiert gespeichert und die E-Mail anschließend gelöscht. Personenbezogene Daten von Ihnen verbleiben bei uns somit nicht.

Bitte übermitteln Sie uns keine personenbezogenen Daten Dritter – also z. B. Name, Adresse oder gar Gesundheitsdaten von einer anderen Person.

Individuelle Beratung kann über die E-Mail-Adresse leider nicht erfolgen; wir können für Sie auch leider keine konkreten Probleme vor Ort lösen.

HINWEIS FÜR BERUFLICH PFLEGENDE

Bitte schreiben Sie uns gerne zu Ihrer Schilderung, in welcher Art Einrichtung Sie arbeiten, was für eine Ausbildung Sie haben und wie lange Sie schon in Ihrem Beruf arbeiten.

HINWEIS FÜR PFLEGENDE ANGEHÖRIGE

Bitte schreiben Sie uns gerne zu Ihrer Schilderung, ob Sie mit der pflegebedürftigen Person zusammenleben, wie lange Sie diese schon pflegen, ob Sie Unterstützung, z. B. durch einen ambulanten Pflegedienst haben und ob Sie neben der Pflegeaufgabe erwerbstätig sind.