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Demenz – Impulse und Ideen für pflegende Partner

Auf dieser Seite lesen Sie eine Zusammenfassung von Informationen aus dem Ratgeber Demenz. Den vollständigen Ratgeber können Sie kostenfrei herunterladen oder bestellen.

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Demenz ist der Oberbegriff für ein Symptombild einiger Krankheiten, die die Leistungsfähigkeit des Gehirns und somit geistige, emotionale und soziale Fähigkeiten beeinträchtigen. Demenzen gehen mit fortschreitenden Gedächtnisstörungen einher. Oft verändern sich auch das zwischenmenschliche Verhalten und der Antrieb Betroffener.

Umgangssprachlich werden die Bezeichnungen Demenz und Alzheimer oft unscharf verwendet. 71 Prozent aller Demenzerkrankungen sind sogenannte degenerative Demenzerkrankungen, die häufigste und bekannteste ist die Alzheimer-Demenz. Darüber hinaus gibt es weitere seltenere Formen.

Demenz ist ein häufiges Gesundheitsproblem im höheren Alter. Allein in Deutschland sind derzeit etwa 1,6 Millionen Menschen betroffen. Schätzungen zufolge werden es bis 2050 aufgrund der steigenden Lebenserwartung knapp drei Millionen sein.

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Demenz ist der Oberbegriff für ein Symptombild einiger Krankheiten, die die Leistungsfähigkeit des Gehirns und somit geistige, emotionale und soziale Fähigkeiten beeinträchtigen. Demenzen gehen mit fortschreitenden Gedächtnisstörungen einher. Oft verändern sich auch das zwischenmenschliche Verhalten und der Antrieb Betroffener.

Umgangssprachlich werden die Bezeichnungen Demenz und Alzheimer oft unscharf verwendet. 71 Prozent aller Demenzerkrankungen sind sogenannte degenerative Demenzerkrankungen, die häufigste und bekannteste ist die Alzheimer-Demenz. Darüber hinaus gibt es weitere seltenere Formen.

Demenz ist ein häufiges Gesundheitsproblem im höheren Alter. Allein in Deutschland sind derzeit etwa 1,6 Millionen Menschen betroffen. Schätzungen zufolge werden es bis 2050 aufgrund der steigenden Lebenserwartung knapp drei Millionen sein.

Demenz bei Angehörigen

Gut zu wissen: Was sind Anzeichen einer Demenz?

Einen Namen vergessen, den Schlüssel verlegen oder nicht das richtige Wort finden: Konzentrations- und Gedächtnisstörungen gehören für die meisten Menschen zum Alltag. Denn die geistige Leistungsfähigkeit unterliegt ständigen Schwankungen. Zu viele, aber auch zu wenige Reize sowie Schlafmangel, Stress und Zeitdruck haben Einfluss drauf.

Zeichnen sich erhebliche Gedächtnisprobleme ab und kommen Verhaltensänderungen dazu, die über Monate anhalten, können dies Anzeichen einer Demenz sein. Anzeichen einer beginnenden Demenz können z. B. sein:

  • Auffallend nachlassendes Kurzzeitgedächtnis
  • Häufige Wortfindungsstörungen
  • Zeitliche oder örtliche Orientierungsprobleme
  • Deutliche Schwierigkeiten, Neues zu lernen
  • Nachlassen bisheriger geistiger und praktischer Fähigkeiten
  • Veränderung der Persönlichkeit, z. B. depressive Verstimmung, Antriebslosigkeit, Unruhe, Aggressivität, Nachlassen von Urteilsvermögen und Empathiefähigkeit.

Um eine Diagnose zu erhalten, sollte zunächst der Hausarzt aufgesucht werden. Bestärkt sich bei den ersten Untersuchungen der Verdacht auf eine Demenz, führt der Weg in der Regel zu einem Facharzt für Neurologie oder Psychiatrie.

Demenz – Impulse und Ideen für pflegende Partner

Anzeichen einer Demenz erkennen

Umgang mit Demenz

Praxistipp: Über Körpersprache kommunizieren

Schreitet die Demenz voran, werden Gedächtnis-, Sprach- und Orientierungslücken zunehmend größer. Auch wenn Worte nicht mehr ankommen, ist die Kommunikation über Körperkontakt möglich. Kommunikation über Gefühle ist die am längsten vorhandene Fähigkeit und bleibt auch Menschen mit Demenz erhalten.

Bei einer Demenz verlieren Worte an Bedeutung. Mit Berührung, Mimik, Körperhaltung, Gestik und Gesichtsausdruck sind Menschen mit fortgeschrittener Demenz meist besser erreichbar.

  • Reden Sie Ihrem Partner seine Wirklichkeit und seine Bedürfnisse nicht aus, sondern akzeptieren Sie diese.
  • Lassen Sie sich nicht zu Diskussionen und ausführlichen Erklärungen hinreißen – das verschwendet Ihre Energie und schafft Frustration.
  • Versuchen Sie, mit Ihrem Angehörigen über Körpersprache zu kommunizieren. Berührungen oder Handlungen werden besser verstanden als Worte.
  • Verlassen Sie in schwierigen Situationen für einen kurzen Moment den Raum und holen Sie tief Luft, um etwas Abstand zu erlangen.
  • Unternehmen Sie gemeinsam etwas. Hinweise zu speziellen Angeboten bietet u. a. die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz.
Demenz – Impulse und Ideen für pflegende Partner

Demenz: über Körpersprache kommunizieren

Weitere Praxistipps

Weitere Tipps für Angehörige von Menschen mit Demenz und hilfreiche Informationen finden Sie in unserem kostenfreien Ratgeber. Themen sind z. B.:

  • Wie kann Demenz behandelt werden?
  • Entlastung finden
  • Für Beruhigung und Schlaf sorgen
  • Die Wohnung anpassen

Alle Ratgeber erhalten Sie kostenlos als PDF oder als gedruckte Ausgabe in unserem Bestellbereich.