Report

Gewaltprävention in der Pflege

Auf dieser Seite lesen Sie eine Zusammenfassung des Reports "Gewaltprävention in der Pflege". Den vollständigen Report können Sie kostenfrei herunterladen.

Gewalt in der Pflege ist ein ernst zu nehmendes Problem. Dabei hat Gewalt viele Gesichter und fängt nicht erst beim Schlagen an. Auch Vernachlässigung, finanzielle Ausbeutung oder Freiheitsentzug sind Gewalt. Pflegebedürftige Menschen sind in einer besonders verletzlichen Lage. Sie sind auf ihre Helfer angewiesen, können sich bei Problemen schlecht wehren oder sich nicht einmal äußern.

Voraussetzungen für Gewaltprävention

Gewalt gegen Kinder, Frauen oder Menschen mit Migrationshintergrund sind im gesellschaftlichen Problembewusstsein verankert. Doch das Problembewusstsein bezüglich Gewalt gegenüber alten und insbesondere pflegebedürftigen Menschen ist offenbar nach wie vor gering entwickelt. Dies legen Ergebnisse der ZQP-Studie Gewalt in der Pflege aus Bevölkerungssicht – 2014  nahe. Zur Gewaltprävention sind ein Problembewusstsein und fundiertes Wissen bei den relevanten Akteuren und Entscheidungsträgern, aber auch in der Gesellschaft notwendig.

Daher ist es von besonderer Bedeutung, pflegebedürftigen und pflegenden Menschen die Unterstützung bereitzustellen, die sie für eine gute Pflege brauchen. Hierfür gilt es, ein Klima für einen offenen Austausch zu schaffen. Nur so können Präventionsmaßnahmen wirksam dort ansetzen, wo sie notwendig sind.

Mehr Informationen

Mehr Informationen zum Thema Gewalt in der Pflege erhalten Sie unter www.pflege-gewalt.de und im ZQP-Report „Gewaltprävention in der Pflege“.

Der Report bündelt fundiertes Wissen aus Wissenschaft und Praxis über Gewalt und Gewaltprävention in der Pflege. In Fachbeiträgen und Experteninterviews werden aktuelle Daten aufgezeigt, spezifische Handlungsfelder diskutiert sowie Empfehlungen zur Prävention und zum Umgang mit Gewalt in der Pflege gegeben. Neben den Ergebnissen zweier ZQP-Befragungen bietet dieser ZQP-Report einen Überblick über ausgewählte Projekte und Onlineangebote. Zentrale Informationen, praktische Hinweise und Hilfeangebote sind am Ende des Reports prägnant zusammengefasst.

Autoren und Interviewpartner in dem Report in alphabetischer Reihenfolge:
Jens Abraham, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Prof. Dr. Dagmar Brosey, Technische Hochschule Köln
Uwe Brucker, Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS)
Anke Buhl, AWO Schleswig-Holstein
Simon Eggert, ZQP
Prof. Dr. Thomas Görgen, Deutsche Hochschule der Polizei
Gerda Graf, Ehrenvorsitzende des Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verbands e. V.
Prof. Dr. Dr. Rolf D. Hirsch, Initiative „Handeln statt Misshandeln – Forum Altern ohne Gewalt“
Prof. Dr. Gabriele Meyer, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Karola Miowsky-Jenensch, Pflegestation Meyer und Kratzsch, Berlin
Dr. Patrick Schnapp, ZQP
Dr. Ralf Suhr, ZQP
Daniela Sulmann, ZQP

Der Report ist 2017 in zweiter vollständig überarbeiteter Auflage erschienen. Die erste Auflage der Schrift wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Zur Kontaktaufnahme schreiben Sie eine E-Mail an: simon.eggert@zqp.de

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