Projekt

Studie Inkontinenz, Mobilität, Kognition

Um Konzepte zur Prävention von Pflegebedürftigkeit beziehungsweise deren Voranschreiten zu entwickeln, sind Daten über Risikofaktoren und Pflegeprobleme erforderlich. Auf Basis der Ergebnisse der Studie Pflegerelevante Gesundheitsprobleme in der ambulanten Pflege und Versorgung in Deutschland (2012 bis 2015), GAP-Studie, wurden in dieser bundesweiten multizentrischen Querschnittstudie IMKE die gesundheitlichen Risikofaktoren Inkontinenz, eingeschränkte Mobilität und Kognition von Klienten und Klientinnen ambulanter Pflegedienste beleuchtet.

Partner: Dr. Nils Lahmann, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft

Publikationen

Den Abschlussbericht können Sie unter “Ergebnisse” herunterladen.

Wissenschaftliche Publikationen (peer review) und Kongressbeiträge

Häufigkeit von Stürzen unter Klienten ambulanter Pflegedienste

Stürze ziehen bei älteren Menschen häufig Verletzungen und Pflegebedürftigkeit nach sich und stellen eine Herausforderung für die Sicherung der Qualität der pflegerischen Versorgung dar. Die Teilnehmer der Studie „Pflegerelevante Gesundheitsprobleme in der ambulanten Pflege und Versorgung“ (n = 880) wurden auf Basis der zugelassenen ambulanten Pflegedienste rekrutiert. Fast jeder zehnte Pflegebedürftige stürzt innerhalb von 2 Wochen. Stürze sind v. a. mit sozialen und pflegerischen Faktoren assoziiert. Pflegefachkräfte und Ärzte sollten die soziale und gesundheitliche Situation Pflegebedürftiger im Blick behalten.

Rommel, A., Kottner, J., Suhr, R., & Lahmann, N. A. (2019). Häufigkeit von Stürzen unter Klienten ambulanter Pflegedienste. Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, 52(1), 3-9. https://doi.org/10.1007/s00391-017-1215-5

Urinary incontinence in home care: a representative multicenter study on prevalence, severity, impact on quality of life, and risk factors

The objective of the study was to determine the prevalence and severity of urinary incontinence and associated factors in patients receiving home care nursing service. From June to September 2015, a multicenter cross-sectional study was conducted in 923 patients from 102 home care services throughout Germany. The prevalence of UI in home care in Germany is high. Since UI is strongest associated with (im-) mobility, preserving or regaining patients’ mobility should play a central role in providing care to avoid/minimize UI.

Suhr, R., & Lahmann, N. A. (2018). Urinary incontinence in home care: a representative multicenter study on prevalence, severity, impact on quality of life, and risk factors. Aging Clinical and Experimental Research, 30(6), 589-594. https://doi.org/10.1007/s40520-017-0816-6

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