Inkontinenz
Viele ältere pflegebedürftige Menschen sind von Inkontinenz betroffen. Dazu können zum Beispiel körperliche Veränderungen im Alter, Gehprobleme oder Demenz beitragen. Inkontinenz kann die Lebensqualität dauerhaft beeinträchtigen und gesundheitliche Probleme verursachen. Es gibt jedoch Möglichkeiten, die Kontinenz zu fördern, den Alltag zu erleichtern und die Gesundheit zu schützen.
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Einleitung
Wissen
Tipps für pflegende Angehörige
Hinweise für die professionelle Pflege
Was ist Inkontinenz?
Harninkontinenz oder Stuhlinkontinenz liegen vor, wenn es wiederholt ungewollt zum Verlust von Urin beziehungsweise Stuhl kommt.
Es gibt verschiedene Formen, die auch gleichzeitig bestehen können: Bei einer Belastungsinkontinenz geht beim Heben, Husten oder Lachen Urin ab. Wenn eine Dranginkontinenz vorliegt, kommt der Harndrang oder Stuhldrang sehr plötzlich und dringend. Bei einer Überlaufinkontinenz oder Entleerungsstörung entleeren sich Blase oder Darm nicht richtig. Dadurch geht in kurzen Abständen etwas Urin oder Stuhl ab. Eine seltene Form ist, wenn Ausscheidungen über krankhafte Verbindungsgänge (Fisteln) und nicht nur über Harnröhre oder Anus abgehen.
Weitere Informationen
- Stiftung Gesundheitswissen: Infografik zu Formen der Harninkontinenz, Erklärfilme zu Harninkontinenz und Dranginkontinenz
- Urologische Stiftung Gesundheit: Broschüre zu Harninkontinenz
- Deutsche Kontinenz Gesellschaft: Broschüre zu Harn- und Stuhlinkontinenz
Wie verbreitet ist Inkontinenz im Alter und bei Pflegebedürftigkeit?
Es gibt unterschiedliche und nicht immer vergleichbare Zahlen zur Häufigkeit von Inkontinenz bei älteren pflegebedürftigen Menschen. Das liegt unter anderem daran, dass sich die Studien darin unterscheiden, wie und wo Daten erhoben werden. Generell wird über Inkontinenz eher ungern offen gesprochen. Ein weiterer Aspekt ist, dass ältere pflegebedürftige Menschen aus verschiedenen Gründen schwer für Befragungen erreichbar sind.
Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass insbesondere von Harninkontinenz sehr viele ältere pflegebedürftige Menschen betroffen sind: Nach Berechnungen auf Basis von Krankenversicherungsdaten lag 2018 bei 54 Prozent der stationär und 33 Prozent der ambulant versorgten Menschen eine Harninkontinenz vor. Bei einer Befragung ambulanter Pflegedienste im Jahr 2015 berichteten diese bei 63 Prozent von rund 900 ihrer durchschnittlich 82-jährigen Klienten und Klientinnen von einer Harninkontinenz. Die Studie Gesundheit 65+ (2021–2022) ermittelte Harninkontinenz bei 28 Prozent der rund 3.600 Teilnehmenden. Ab 80 Jahren waren es 48 Prozent der Frauen und 35 Prozent der Männer. Hierbei waren rund 2.200 Personen eingeschlossen, 35 Prozent davon mit Pflegegrad. Stuhlinkontinenz bestand in derselben Studie bei 17 Prozent der Teilnehmenden ab 80 Jahre. In der gesamten Stichprobe mit Personen ab 60 Jahren waren es 10 Prozent. 9 Prozent ermittelte ein Review internationaler Studien zum weltweiten Vorkommen von Stuhlinkontinenz.
Welche Ursachen hat Inkontinenz?
Die Ursachen für Inkontinenz sind vielfältig. Oftmals wirken mehrere Faktoren zusammen, zum Beispiel:
Veränderungen im Alter: Mit dem Alter werden Beckenbodenmuskulatur und Schließmuskeln schwächer. Die Speicherfähigkeit der Blase nimmt ab. Auch die Vorwarnzeit für Harndrang und Stuhldrang verringert sich.
Eingeschränkte Mobilität: Probleme beim Gehen oder Ausziehen machen es schwieriger, selbstständig beziehungsweise rechtzeitig die Toilette zu erreichen. Auch Hindernisse, fehlende Gehhilfen oder mangelnde Unterstützung können dazu beitragen.
Medikamente: Medikamente können Inkontinenz auslösen oder verstärken, zum Beispiel wenn sie entwässern oder auf neurologische Prozesse und damit auf die Blase wirken. Manche Medikamente beeinflussen die Verdauung, beispielsweise können bestimmte Schmerzmittel Verstopfung auslösen.
Gesundheitsprobleme im Unterleib: Entzündungen, Verletzungen, Fehlbildungen und Operationen im Unterleib können zu Inkontinenz führen. Faktoren hierbei sind zum Beispiel Geburten, hormonelle Veränderungen durch die Wechseljahre oder Erkrankungen der Prostata. Auch durch starkes Übergewicht und Darmprobleme wie Reizdarm oder Verstopfung kann es zu Inkontinenz kommen.
Störungen von Wahrnehmung und Orientierung: Manche Erkrankungen können die Wahrnehmung von Harndrang oder Stuhldrang beeinträchtigen, beispielsweise Diabetes, Schlaganfall, Parkinson oder Demenz. Menschen mit Demenz haben zudem zunehmend Schwierigkeiten bei der Kommunikation ihrer Bedürfnisse oder der Orientierung. Zum Beispiel wird der Zweck der Toilette mitunter nicht erkannt.
Welche Folgen kann Inkontinenz haben?
Inkontinenz kann die psychische und körperliche Gesundheit sowie den Alltag beeinträchtigen. Folgen sind zum Beispiel:
- entzündete Haut (Dermatitis bei Inkontinenz)
- Infektionen der Harnwege
- Stürze
- erhöhter Hilfebedarf
- psychische Belastung, Scham, Stress
- Rückzug, Einsamkeit, soziale Isolation
Auch die Pflegesituation kann sich verändern und beispielsweise zu Überlastung bei der Pflege führen. Probleme mit der Inkontinenzversorgung sind ein typischer Grund dafür, dass die häusliche Pflege nicht aufrechterhalten werden kann und der Umzug in ein Pflegeheim notwendig wird.
Was kann im Umgang mit Inkontinenz helfen?
Es gibt Möglichkeiten, die Kontinenz zu fördern und den Umgang mit Inkontinenz zu erleichtern. Dazu gehören zum Beispiel, Anpassungen im Alltag, Hilfsmittel, Trainings und Therapien. Geeignete Maßnahmen können zudem helfen, die Gesundheit zu schützen und den Folgen von Inkontinenz entgegenzuwirken. Was individuell geeignet ist, hängt unter anderem von der Ursache der Inkontinenz, der Gesundheit, den Bedürfnissen und Fähigkeiten der pflegebedürftigen Person ab.
- Maßnahmen im Alltag
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Hautschutz: Die Haut im Intimbereich muss bei Inkontinenz besonders geschützt werden. Dazu gehört die richtige Reinigung und Pflege, Hygiene, der passende Einsatz aufsaugender Hilfsmittel und die Behandlung von Hautproblemen.
Angepasste Ernährung: Bei Inkontinenz ist es sinnvoll, auf die Ernährung zu achten und eventuell anzupassen. Das bedeutet zum Beispiel, Lebensmittel zu vermeiden, die Darmprobleme fördern oder harntreibend wirken.
Förderung der Selbstständigkeit: Beweglichkeit, Kraft und geistige Fähigkeiten sind wichtig für die Selbstständigkeit. Diese zu trainieren, kann auch zur Sturzprävention beitragen. Gleiches gilt für die Nutzung von Gehhilfen und Toilettenhilfen, Wohnungsanpassung, praktische Kleiderauswahl.
Behandlung von Beschwerden: Zur Prävention weiterer Gesundheitsprobleme sollten Beschwerden ärztlich untersucht und behandelt werden, zum Beispiel: zunehmende Inkontinenz, Schmerzen, fehlende oder ungewöhnlich häufige Ausscheidung, übelriechender Urin, Fieber, Blut im Stuhl oder Urin, anhaltende Darmprobleme.
Umgang mit Scham: Offenheit, Verständnis und sensibler Umgang mit Inkontinenz können entlasten und Scham verringern. Dies kann zudem helfen, die passende Unterstützung zu erhalten und die Pflege zu erleichtern.
Unterstützung der Teilhabe: Aktiv zu sein, Interessen nachzugehen und Kontakte zu pflegen, ist förderlich für Lebensqualität und Gesundheit. Bei Inkontinenz kommt es hierbei insbesondere auf gute Vorbereitung und passende Unterstützung an.
Praktische Hinweise für den Pflegealltag gibt es bei den Tipps zum Umgang mit Inkontinenz.
- Hilfsmittel
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Aufsaugende Hilfsmittel: Einlagen, Vorlagen und Inkontinenzhosen fangen Ausscheidungen auf und speichern sie. Richtig angewendet, tragen sie zum Hautschutz, zur Selbstständigkeit und zum Wohlbefinden bei.
Pflegehilfsmittel: Urinflasche, Urinschiffchen und Steckbecken unterstützen bei der Pflege. Sie sind besonders für Menschen geeignet, die die Toilette nicht erreichen können. Aufsaugende bzw. wasserdichte Unterlagen schützen Matratzen und Polstermöbel.
Toilettenhilfen: Toilettenstützgestelle, Erhöhungen für Toilettensitze und Aufstehhilfen erleichtern das sichere Hinsetzen und Aufstehen. Auch ein Toilettenstuhl kann bei eingeschränkter Mobilität hilfreich sein.
Andere Hilfsmittel leiten Ausscheidungen in einen Beutel oder halten diese zurück, zum Beispiel Blasenkatheter, Kondomurinale für Männer und Analtampons. Hilfsmittel speziell für Frauen werden intraurethral (in der Harnröhre) oder intravaginal (in der Scheide) eingesetzt, beispielsweise können Vaginalpessare bei Frauen die Harnröhre stützen.
Professioneller Rat hilft bei der Auswahl und Anwendung von Hilfsmitteln.
- Therapien
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Beckenbodentraining: Übungen zur Stärkung der Beckenbodenmuskeln und der Schließmuskeln können helfen, Inkontinenz zu lindern. Eventuell können dabei unterstützend technische Hilfsmittel wie ein Biofeedbackgerät zum Einsatz kommen.
Toilettentraining: Programme zum Training von Blase oder Darm tragen dazu bei, die Kontinenz zu fördern. Dies umfasst unter anderem, Toilettengänge gezielt zu planen sowie zu üben, seltener auszuscheiden oder beim Stuhlgang weniger zu pressen.
Medikamente: Verschiedene Medikamente unterstützen die Behandlung von Inkontinenz. Sie können beispielsweise Harninkontinenz lindern oder den Stuhlgang regulieren.
Operationen: In manchen Fällen ist, in Abwägung von Risiken und Nutzen, eine Operation eine Möglichkeit zur Verbesserung der Kontinenz.
Grundlage für die Auswahl der Behandlung ist die ärztliche Diagnostik und Beratung. Zu Trainings und Übungen beraten auch speziell geschulte professionell Pflegende oder andere Fachpersonen, etwa bei der Kontinenzberatung oder Physiotherapie.
Weitere Informationen
Stiftung Gesundheitswissen: Informationen zu Hilfsmitteln bei Inkontinenz sowie zur Behandlung von Dranginkontinenz
Tipps für pflegende Angehörige
Kontinenz fördern
Inkontinenz bedeutet, wiederholt ungewollt Urin oder Stuhl zu verlieren. Dann wird entweder von Harninkontinenz (Blasenschwäche) oder Stuhlinkontinenz gesprochen. Davon sind viele ältere pflegebedürftige Menschen betroffen. Inkontinenz kann das Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Zudem können Probleme wie Infektionen oder Verletzungen durch Stürze die Folge sein.
Es gibt Möglichkeiten, die Kontinenz zu fördern, den Alltag zu erleichtern und die Gesundheit zu schützen.
- Alltag gestalten
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Inkontinenz verändert den Alltag. Zum Beispiel muss die Toilette immer schnell erreichbar sein, zu Hause und unterwegs. Probleme beim Gehen oder Sehen können dies erschweren. Es kann zu Hektik und Unsicherheit kommen. Verschiedene Maßnahmen im Alltag können die Kontinenz fördern.
- Stimmen Sie den Alltag und die Pflege ab. Gewohnheiten, vertraute Abläufe und gute Planung geben ein sicheres Gefühl. Beugen Sie damit Stress und Hektik so gut wie möglich vor. Planen Sie zum Beispiel ausreichend Zeit ein, um zur Toilette zu gehen oder Vorlagen zu wechseln.
- Nutzen Sie Kleidung, die sich leicht und schnell ausziehen lässt. Geeignet sind Hosen oder Röcke mit Gummizug oder Klettverschlüssen. Weite Kleidung kann aufsaugende Hilfsmittel verbergen.
- Erinnern Sie wenn nötig daran, regelmäßig zur Toilette zu gehen, bei Harninkontinenz etwa alle 2 bis 3 Stunden. Bei Stuhlinkontinenz bietet es sich nach einer Mahlzeit an. Dies hilft, die Kontinenz zu fördern.
- Unterstützen Sie beim Toilettengang. Reagieren Sie möglichst rasch. Helfen Sie zum Beispiel, aus dem Stuhl aufzustehen, den Weg freizumachen oder beim Entkleiden.
- Helfen Sie, Beweglichkeit, Kraft und Gleichgewicht im Alltag zu trainieren. Machen Sie zusammen Bewegungsübungen. Gehen Sie spazieren. Wichtig ist, dabei nicht zu überfordern. Lassen Sie sich von Pflegefachpersonen oder bei der Physiotherapie geeignete Übungen empfehlen. Anregungen finden Sie außerdem bei den Tipps gegen Bewegungsmangel.
- Motivieren Sie, ärztlich empfohlene Therapien oder Trainings umzusetzen, etwa Beckenbodentraining oder Toilettentraining. Lassen Sie sich dazu fachlich anleiten.
- Helfen Sie, aktiv zu bleiben, soziale Kontakte zu pflegen und Interessen nachzugehen. Praktische Hinweise finden Sie bei den Tipps gegen Einsamkeit.
- Bereiten Sie Aktivitäten außer Haus gut vor: Planen Sie vorab einen Toilettengang ein. Besprechen Sie, welche Unterstützung nötig ist. Packen Sie alles Notwendige ein, zum Beispiel: Einlagen, feuchte Waschlappen, Kleidung zum Wechseln, ein Taschen-WC, eine Unterlage für Autositz oder Hotelbett. Informationen zu öffentlichen Toiletten gibt es zum Beispiel im Bürgeramt, auf gratispinkeln.de oder über die Apps WC Finder und Die nette Toilette. Informationen zum Einheitsschlüssel für behindertengerechte Toiletten gibt es unter: www.cbf-da.de.
- Wohnung anpassen
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Hektik, Hindernisse und schlechte Beleuchtung können zum Beispiel das Sturzrisiko auf dem Weg zur Toilette erhöhen. Anpassungen in der Wohnung können Risiken bei Inkontinenz verringern und die Selbstständigkeit fördern.
- Platzieren Sie aufsaugende Hilfsmittel griffbereit in der Nähe der Toilette. Achten Sie darauf, dass die benötigten Inkontinenzprodukte vorrätig sind. Legen Sie die täglich verwendeten Produkte neben die Toilette.
- Achten Sie darauf, dass die Toilette schnell und sicher erreichbar ist: Halten Sie Laufwege frei. Stellen Sie Möbel um. Markieren Sie Türschwellen oder Treppen besonders auffällig. Sorgen Sie für gute Beleuchtung. Kleben Sie Teppichkanten fest. Achten Sie auch auf rutschfeste Schuhe oder Socken. Sorgen Sie dafür, dass Gehhilfen griffbereit und funktionstüchtig sind. Lassen Sie sich zur Auswahl von Gehhilfen bei der Physiotherapie oder im Sanitätshaus beraten. Tipps finden Sie auch im ZQP-Ratgeber Rollator.
- Sorgen Sie im Bad für Sicherheit: Verwenden Sie rutschfeste Matten. Nutzen Sie Hilfsmittel wie Duschhocker und Toilettenhilfen. Bringen Sie neben der Toilette, dem Waschbecken und in der Dusche stabile Haltegriffe an. Waschbecken und Armaturen sind nicht zum Festhalten geeignet. Vermeiden Sie Nässe am Boden. Holen Sie Beratung von Fachleuten dazu ein, wie Sie die Wohnung sicherer machen können.
- Erleichtern Sie die Orientierung: Sorgen Sie für ausreichende Beleuchtung, etwa mit Lichterketten entlang des Bodens, Nachtlichtern oder Bewegungsmeldern. Ergreifen Sie zusätzliche Maßnahmen für Menschen mit Demenz.
- Stellen Sie einen Toilettenstuhl bereit, wenn der Weg zur Toilette nicht bewältigt werden kann.
- Schützen Sie Matratzen und Polstermöbel mit wasserdichten Unterlagen wie Bettunterlagen oder Sitzauflagen. Mit einer waschbaren Decke können Sie diese verbergen.
- Essen und Trinken abstimmen
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Die Ernährung kann Inkontinenz verstärken oder auslösen. Sie kann beispielsweise zu flüssigem Stuhl führen, der unkontrolliert austritt. Eine Verstopfung kann auf die Blase drücken und damit den Harndrang verstärken. Auch manche Lebensmittel wirken harntreibend. Eine individuell passende Ernährungsweise kann helfen, Inkontinenz zu lindern.
- Achten Sie auf ausreichendes Trinken, etwa 1,5 Liter am Tag, je nach individuellem ärztlichem Rat. Flüssigkeitsmangel kann zu Verstopfung und zu schweren gesundheitlichen Problemen führen.
- Motivieren Sie zu möglichst viel Bewegung im Alltag. Dies fördert die Verdauung.
- Sorgen Sie für eine ballaststoffreiche Ernährung mit Obst, Gemüse und Vollkornprodukten. Ballaststoffe regen die Verdauung an und helfen, Darmproblemen vorzubeugen. Sie wirken am besten, wenn dazu ausreichend getrunken wird. Anfangs kann eine ballaststoffreiche Ernährung Blähungen verursachen. Verändern Sie die Ernährung schrittweise.
- Vermeiden Sie schwer verdauliche und blähende Lebensmittel. Dazu gehören Zwiebeln, Kohl, Hülsenfrüchte, sehr frisches Brot, hart gekochte Eier und fettreiche Speisen. Auch Unverträglichkeiten können Darmprobleme verursachen, zum Beispiel durch Milchprodukte.
- Unterstützen Sie die Verdauung mit Kräutertee: Zwischen den Mahlzeiten eignet sich ein Tee aus Anis, Fenchel und Kümmel. Zu den Mahlzeiten ist ein Tee aus Pfefferminze, Melisse und Kamille hilfreich. Diese Tees wirken krampflösend und entblähend.
- Lassen Sie sich zu natürlichen Mittel wie Flohsamenschalen in der Apotheke beraten. Diese fördern die Verdauung und helfen, Darmprobleme zu lindern.
- Verwenden Sie gegen Verstopfung Buttermilch, Kefir, getrocknete Pflaumen, Rhabarbersaft oder Sauerkrautsaft. Diese haben eine abführende Wirkung.
- Bevorzugen Sie bei dünnflüssigem Stuhl oder Durchfall Nahrungsmittel, die den Stuhl festigen. Dazu gehören unter anderem weißer Reis, Zwieback, Bananen oder geriebene Äpfel.
- Bieten Sie Getränke über den Tag verteilt an. Es kann helfen, abends weniger zu trinken. Dann ist der Harndrang in der Nacht geringer. Holen Sie ärztlichen Rat zur passenden Trinkmenge ein. In manchen Fällen kann es hilfreich sein, diese kontrolliert zu reduzieren.
- Beachten Sie, dass manche Lebensmittel harntreibend wirken. Das sind zum Beispiel solche mit Koffein, Alkohol, Kohlensäure oder künstlichen Süßstoffen. Auch Spargel und Kohl gehören dazu. Daher kann es hilfreich sein, diese zu vermeiden, vor allem abends.
- Beobachten Sie, wie sich Speisen und Getränke auf Stuhlgang und Harndrang auswirken. Nutzen Sie dazu ein Ernährungs- und Trinkprotokoll oder ein Toilettenprotokoll. Darin wird erfasst, was und wieviel gegessen, getrunken und ausgeschieden wurde. Eine Vorlage für ein Toiletten- und Trinkprotokoll bietet die Deutsche Kontinenz Gesellschaft. Zudem können Pflegefachpersonen hierzu beraten und unterstützen.
- Holen Sie ärztlichen oder pflegefachlichen Rat zur Ernährung bei Inkontinenz ein. Oder nutzen Sie eine professionelle Ernährungsberatung. Anhaltende Verdauungsbeschwerden sollten ärztlich untersucht werden.
Wie Sie eine bedarfsgerechte Ernährung und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr fördern können, erfahren Sie bei den Tipps zum Essen und Trinken. Hinweise, um Darmprobleme zu lindern, bietet zudem der ZQP-Ratgeber Naturheilmittel.
- Die Haut schützen
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Urin und Stuhl sowie anhaltende Feuchtigkeit können die Haut schädigen. Bei Inkontinenz muss die Haut daher besonders geschützt werden. Dazu gehört, die Haut trocken zu halten und mit geeigneten Produkten zu reinigen und zu pflegen. Das richtige und hygienische Vorgehen sowie passende Hilfsmittel tragen dazu bei.
- Stimmen Sie das Vorgehen zum Hautschutz im Intimbereich ab. Unterstützen Sie die pflegebedürftige Person, so viel wie möglich selbst zu tun. Gehen Sie einfühlsam mit Schamgrenzen um.
- Achten Sie darauf, dass die Haut möglichst sauber und trocken bleibt. Wechseln Sie aufsaugende Hilfsmittel je nach Urinverlust mehrmals täglich und nach jeder Stuhlausscheidung. Produkte mit sehr hoher Saugstärke können die Haut bei Harninkontinenz mehrere Stunden trocken halten.
- Reinigen Sie die Haut wenn nötig nach einer ungewollten Ausscheidung. Eventuell ist dies mehrmals täglich erforderlich. Dies hängt unter anderem davon ab, ob Rückstände von Ausscheidungen auf der Haut sind oder ob Geruch entsteht. Entfernen Sie Stuhl immer sofort von der Haut.
- Verwenden Sie bei der Reinigung des Intimbereichs nur klares, lauwarmes Wasser oder eine spezielle Intim-Waschlotion. Klassische Seife eignet sich nicht. Der Kontakt mit Wasser und Waschprodukten sollte so kurz wie möglich sein. Benutzen Sie bei starken Verunreinigungen Einmal-Waschhandschuhe oder hautschonende, feuchte Waschtücher für den Intimbereich. Gleiches gilt bei Infektionen und sehr empfindlicher Haut. Hinweise zum richtigen Vorgehen bei der Intimpflege finden Sie im ZQP-Ratgeber Inkontinenz.
- Trocknen Sie die Haut nach der Reinigung behutsam und gründlich ab, auch in den Falten. Tupfen Sie eher, anstatt zu reiben, um die Haut nicht noch zusätzlich zu reizen.
- Tragen Sie nach der Reinigung ein Hautschutzprodukt dünn auf. Es gibt spezielle Cremes, Salben und Sprays, die die Haut vor Feuchtigkeit und aggressiven Stoffen im Urin und Stuhl schützen. Vaseline kann mit aufsaugenden Hilfsmitteln wie Vorlagen verkleben und deren Saugstärke verringern. Farbige Produkte können es erschweren, den Zustand der Haut zu beurteilen. Vermeiden Sie daher beispielsweise weiße Zinkpaste. Lassen Sie sich in der Apotheke, von einem Arzt, einer Ärztin oder Pflegefachperson zu geeigneten Produkten beraten.
- Holen Sie bei Anzeichen für Hautprobleme im Intimbereich pflegefachlichen oder ärztlichen Rat ein, zum Beispiel: Schwellungen, stark gereizte oder blutende Stellen.
- Achten Sie auf Hygiene, um Infektionen zu vermeiden. Dazu gehört gründliches Händewaschen nach dem Toilettengang. Gleiches gilt vor und nach der Reinigung des Intimbereichs. Auch Wasser, Waschhandschuh und Handtücher sollten sauber sein. Bei Infektionen wie Hautpilz ist es ratsam, Einmal-Materialien zu verwenden.
- Wählen Sie aufsaugende Hilfsmittel wie Vorlagen oder Inkontinenzhosen in der passenden Größe, Form und Saugstärke. Sie sollten zudem hautverträglich, rutschfest, unauffällig und angenehm zu tragen sein. Probieren Sie aus, welches Produkt am besten geeignet ist. Das kann je nach Stärke der Inkontinenz, Tageszeit, Anlass und Fähigkeiten unterschiedlich sein. In der Apotheke, im Sanitätsfachgeschäft oder bei Herstellern gibt es kostenlose Muster. Lassen Sie sich die richtige Anwendung von einer Fachperson zeigen und üben Sie gemeinsam mit der pflegebedürftigen Person.
- Benutzen Sie nicht mehrere Produkte gleichzeitig. Legen Sie beispielsweise keine Einlage in eine Inkontinenzhose ein. Das ist weniger praktisch und kann die Haut schädigen. Verwenden Sie stattdessen Produkte mit hoher Saugleistung.
- Holen Sie bei Stuhlinkontinenz ärztlichen Rat ein, ob Anal-Tampons sinnvoll sind. Diese halten Stuhl im Enddarm zurück. Sie werden auf der Toilette entfernt, um den Darm zu entleeren.
Weitere Informationen zur Hautpflege, geeigneten Produkten, Hygieneregeln und Anzeichen für Hautprobleme finden Sie auf der Themenseite Hautschutz. Praktische Tipps rund um die Körperpflege bietet der ZQP-Ratgeber Körperpflege.
- Mit Scham umgehen
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Wer Hilfe auf der Toilette oder beim Wechseln von Inkontinenzhosen benötigt, fühlt sich vielleicht beschämt. Gleichzeitig können Pflegende hierbei an eigene Schamgrenzen stoßen. Schamgefühle sind im Umgang mit Inkontinenz nicht immer zu vermeiden. Gegenseitiges Feingefühl, Verständnis sowie Offenheit helfen, möglichst gut damit umzugehen.
- Wenn Sie den Eindruck haben, dass eine Inkontinenz besteht: Sprechen Sie das Thema einfühlsam an. Sie könnten beispielsweise nachfragen, ob die Toilette immer rechtzeitig erreicht wird.
- Machen Sie deutlich, dass Sie die pflegebedürftige Person so annehmen, wie sie ist. Nehmen Sie Gefühle, Bedürfnisse und Sorgen ernst.
- Besprechen Sie mit der pflegebedürftigen Person, wobei Sie helfen sollen. Unterstützen Sie sie dabei, so viel wie möglich selbst zu tun. Aber überfordern Sie nicht.
- Beziehen Sie enge Vertraute ein. Das kann Missverständnissen vorbeugen. Außerdem können diese dann ebenfalls besser unterstützen. Voraussetzung ist, dass die pflegebedürftige Person einverstanden ist.
- Versuchen Sie, gelassen zu bleiben. Sei es ein nasses Bett, eine feuchte Hose oder Blähungen. Auch Humor kann bei Scham oder in unangenehmen Situationen helfen.
- Sprechen Sie bei der Intimpflege oder beim Wechsel von Vorlagen über alltägliche Dinge. Das lockert die Situation auf und bringt auf andere Gedanken.
- Zeigen Sie Verständnis für Scham. Gehen Sie behutsam vor, wenn die pflegebedürftige Person Unterstützung ablehnt, zum Beispiel bei der Intimpflege. Vermeiden Sie Äußerungen wie: „Stell dich doch nicht so an“. Akzeptieren Sie die Schamgrenzen, auch wenn Sie selbst in der Situation nicht so empfinden. Besprechen Sie gemeinsam, wie Sie vorgehen. Es darf nicht zu Druck, Bevormundung oder Zwang kommen.
- Fragen Sie die pflegebedürftige Person, welche Situationen ihr besonders unangenehm sind und Scham auslösen.
- Helfen Sie dabei, die Reinigung des Intimbereichs möglichst selbst durchzuführen. Lassen Sie sich fachlich beraten, welche Hilfsmittel die selbstständige Körperpflege erleichtern. Dazu gehören etwa Duschhocker und Badewannenlifter.
- Verwenden Sie beim Kontakt mit Ausscheidungen oder dem Intimbereich Einmal-Handschuhe. Dies trägt dazu bei, Scham und Ekel zu mindern. Zudem ist es hygienischer.
- Beugen Sie schlechten Gerüchen vor: Nutzen Sie geeignete Inkontinenzprodukte und wechseln Sie diese regelmäßig. Verwenden Sie einen verschließbaren Abfalleimer mit Geruchsbremse. Sorgen Sie für frische Luft. Nutzen Sie einen Raumduft aus natürlichen Stoffen wie ätherischen Ölen. Vergewissern Sie sich, dass dies die pflegebedürftige Person nicht stört.
- Verlassen Sie möglichst den Raum, wenn die pflegebedürftige Person Ausscheidungen verrichtet.
- Beachten Sie Ihre Grenzen: Sprechen Sie über Ihre Schamgefühle, zum Beispiel: „Es ist ein komisches Gefühl für mich, Dich zu waschen.“ Sagen Sie ehrlich, was Sie bei der Pflege leisten können und möchten – und was nicht. Beauftragen Sie eventuell für bestimmte Tätigkeiten einen ambulanten Pflegedienst.
- Menschen mit Demenz unterstützen
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Inkontinenz tritt häufig bei Menschen mit Demenz auf. Gleichzeitig erschweren die geistigen Beeinträchtigungen den Umgang damit: Beispielsweise wird es mit fortschreitender Erkrankung schwieriger, die Toilette selbst zu nutzen, Bedürfnisse wahrzunehmen und mitzuteilen.
- Passen Sie die Kommunikation an: Bei Menschen mit Demenz eignen sich einfache Fragen, die man mit Ja oder Nein beantworten kann, zum Beispiel: „Ist es in Ordnung, dass ich dir auf der Toilette helfe?“ Geben Sie Anleitung, etwa bei Bewegungsübungen, am besten ganz langsam und in einzelnen Schritten. Und nutzen Sie vermehrt Körpersprache und Körperkontakt.
- Kündigen Sie Handlungen bei der Pflege an und führen sie diese ruhig aus. Menschen mit Demenz empfinden unerwartete Handgriffe eventuell als bedrohlich.
- Sorgen Sie für Orientierung: Markieren Sie die Toilettentür mit einem Symbol, einem Bild oder einer Beschriftung. Verwenden Sie einen farbigen Toilettensitz, so dass er besser erkennbar ist. Verbergen Sie andere Sanitäranlagen im Bad, wenn sie mit der Toilette verwechselt werden könnten. Legen Sie beispielsweise ein farbiges Handtuch in die Badewanne oder das Waschbecken.
- Behalten Sie die gewohnte Ordnung in der Wohnung und im Bad bei. Legen Sie Hilfsmittel wie Brille oder Inkontinenzprodukte an festen Plätzen bereit.
- Probieren Sie aus, welche aufsaugenden Hilfsmittel akzeptiert werden. Das können zum Beispiel Inkontinenz-Unterhosen sein, die wie Unterwäsche angezogen werden.
- Beobachten Sie Verhalten, Körpersprache und Tonfall. Dies kann helfen, Gefühle und Bedürfnisse besser zu verstehen und darauf zu reagieren. Zum Beispiel kann Unruhe auf Harndrang hindeuten. Bieten Sie dann an, zur Toilette zu begleiten.
Wie Sie Menschen mit Demenz außerdem unterstützen können, erfahren Sie bei unseren Tipps zum Umgang mit Demenz.
- Fachlichen Rat einholen
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Fachleute können zu Maßnahmen beraten, um die Kontinenz zu fördern und Inkontinenz zu behandeln. Zudem sollten Beschwerden frühzeitig behandelt werden, um weitere Gesundheitsprobleme zu vermeiden.
- Wenden Sie sich an den Arzt oder die Ärztin, um die Ursachen zu klären. Fragen Sie, welche Therapien möglich sind. Fachärztliche Anlaufstellen sind zum Beispiel Praxen für Frauenheilkunde (Gynäkologie), für Urologie oder Proktologie. Sie können sich auch an ein spezialisiertes Kontinenz- und Beckenbodenzentrum wenden. Eine Übersicht zu zertifizierten Zentren bietet die Deutsche Kontinenz-Gesellschaft. Über den Experten-Frageservice dieblase.de gibt es eine Onlineberatung.
- Holen Sie ärztlichen Rat ein, wenn Sie Folgendes feststellen: neu auftretende oder zunehmende Inkontinenz, Schmerzen im Unterleib oder Intimbereich, Brennen beim Wasserlassen, übelriechender Urin, Fieber, Blut im Stuhl oder Urin, anhaltende Darmprobleme sowie ungewöhnlich häufige oder fehlende Ausscheidung, auch beim Einsatz von Kathetern. Gleiches gilt bei Hautveränderungen im Intimbereich wie Schwellungen, stark gereizte oder blutende Stellen, schlechte Wundheilung.
- Holen Sie ärztlichen oder pflegefachlichen Rat zum Einfluss von Medikamenten auf Kontinenz, Beweglichkeit und Sturzgefahr ein. Fragen Sie, ob die Medikation umgestellt werden kann.
- Informieren Sie sich über Hilfsmittel bei Inkontinenz. Diese können teilweise ärztlich verordnet werden. Holen Sie zur Auswahl und Anwendung fachlichen Rat ein, etwa bei Pflegefachpersonen, im Sanitätshaus oder der Apotheke. Zudem ist es ratsam, Hilfsmittel zu testen. Die Beratung, insbesondere zu Inkontinenzprodukten, sollte diskret erfolgen.
- Nehmen Sie an einem Pflegekurs teil. Dort erlernen Sie beispielweise, wie die Intimpflege oder der Wäschewechsel bei einer bettlägerigen Person erfolgen sollte. Zu Kursangeboten informieren die Pflegekasse oder die private Pflegeversicherung sowie Beratungsstellen.
- Nutzen Sie Beratung zur Pflege, zum Beispiel zu Leistungen aus der Pflegeversicherung. Lassen Sie sich auch zur Anpassung der Wohnung beraten. Dies ist auch in speziellen Wohnberatungsstellen möglich.
- Informieren Sie sich über Angebote zur Entlastung bei der Pflege. Diese helfen Überlastung zu vermeiden und die Gesundheit pflegender Angehöriger zu schützen.
- Tauschen Sie sich mit anderen pflegenden Angehörigen aus, zum Beispiel in einer Selbsthilfegruppe. Das kann entlasten und unterstützen. Bei der Suche können Beratungsstellen und ambulante Pflegedienste helfen. Die Datenbank des ZQP hilft bei der Suche nach Kontaktstellen. Eine Übersicht mit Gruppen speziell für Angehörige von Menschen mit Demenz bietet die Deutsche Alzheimer Gesellschaft. Der Selbsthilfeverband Inkontinenz stellt zudem ein Online-Forum für Menschen mit Inkontinenz zur Verfügung: www.inkontinenz-selbsthilfe.com.
- Informieren Sie sich, ob die Inkontinenz vom Versorgungsamt als Behinderung anerkannt werden kann. Lassen Sie sich dazu ärztlich beraten. Mit einem Schwerbehinderten-Ausweis kann man einen Einheits-Schlüssel für behinderten-gerechte Toiletten erhalten. Dieser ist bei Berechtigung kostenpflichtig über den Verein CBF Darmstadt erhältlich.
Der ZQP-Ratgeber Inkontinenz bietet Wissen und Tipps zum Umgang mit Inkontinenz im Pflegealltag.
Ratgeber
Inkontinenz - Praxistipps für den Pflegealltag
Hinweise für die professionelle Pflege
Förderung der Kontinenz
Die Förderung der Kontinenz sowie die Versorgung, Beratung und Unterstützung bei Inkontinenz sind zentrale Aufgaben der professionellen Pflege. Eine wichtige Grundlage hierbei sind das Wissen und die Kompetenzen Pflegender sowie eine gute interprofessionelle Abstimmung. Daneben sind organisationale Faktoren wesentlich, beispielsweise Verfügbarkeit geeigneter Materialien und Hilfsmittel sowie klare Zuständigkeiten und Prozesse in Pflegeorganisationen. Dazu kann auch der Einsatz von Mitarbeitenden mit zusätzlicher Qualifizierung beziehungsweise erweiterter pflegerischer Kontinenzexpertise gehören.
Informationen zu Fort- und Weiterbildungen zur Pflege bei Inkontinenz bietet zum Beispiel die Deutsche Inkontinenzgesellschaft.
Leitlinien und Standards zum Schmerzmanagement für die Pflegepraxis
- Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege: Expertenstandard zur Kontinenzförderung in der Pflege
- Deutsche Gesellschaft für Geriatrie: S2e-Leitlinie Harninkontinenz bei geriatrischen Patienten
- Deutsche Gesellschaft für Urologie: S2k-Leitlinie Hilfsmittelberatung
Weitere pflegerelevante Leitlinien, Standards und HTA-Berichte, unter anderem im Zusammenhang mit Inkontinenz, bietet die ZQP-Übersicht.