Projekt

Digitale Technik in der Pflege

Das Thema Einsatz neuer Technologien hat in allen gesellschaftlichen Bereichen hohe Aktualität – so auch im Gesundheitssystem, einschließlich der Pflege. Das Spektrum reicht von Informations- und Kommunikationstechnologien, wie die elektronischen Patientenakte, vernetzte Tourenplanung und Leistungsabrechnung, über digitale Hilfs- und Monitoringsysteme bis hin zu Service-, Transport- und Therapierobotern.

Digitale Technologien haben das Potenzial, die Autonomie von Pflegebedürftigen zu stärken und Pflegende zu entlasten. So können digitale und technische Anwendungen zum Beispiel bei Routinetätigkeiten assistieren, bei körperlich belastenden Verrichtungen unterstützen oder Monitoringfunktionen in der Pflege übernehmen.

Unklar ist bisher, inwieweit digitale Techniken in der Pflege tatsächlich verbreitet sind bzw. zum Einsatz kommen – und wie sie im Einzelnen nützen bzw. nützen könnten.

Ziel dieses Projekts ist es daher, das Wissen über den Einsatz von Technologien sowohl in der familialen als auch in der professionellen Pflege zu erweitern. Neben einer Bestandsaufnahme werden Fragestellungen zum Nutzen, zu Risiken sowie zu ethischen Aspekten des Einsatzes neuer Technologien in der Pflege bearbeitet und in einem umfangreichen ZQP-Report, mit Beiträgen von ausgewiesenen Expertinnen und Experten, dargestellt.

Der Report wird Ende August veröffentlicht. Die Ergebnisse der Studie mit professionell Pflegenden liegen bereits vor. Sie können den Bericht rechts herunterladen.

Partner: Prof. Adelheid Kuhlmey, Dr. Stefan Blüher, Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft, Charité –Universitätsmedizin Berlin

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