Ratgeber

Stationäre Pflege

Auf dieser Seite lesen Sie Informationen aus dem Ratgeber „Stationäre Pflege - Gute professionelle Pflege erkennen“. Den vollständigen Ratgeber können Sie kostenfrei herunterladen oder bestellen.

Pflegeheime unterstützen pflegebedürftige Menschen in nahezu allen Lebensbereichen. Sie haben die Aufgabe, für die Pflege, Betreuung, Unterkunft und Verpflegung zu sorgen. Dabei sollen Individualität, Wohlbefinden, Selbstbestimmung, Selbstständigkeit und Sicherheit der Bewohner und Bewohnerinnen im Vordergrund stehen. Weitere gesundheitliche Probleme und zusätzlicher Pflegebedarf sollen möglichst vermieden sowie Fähigkeiten erhalten und verbessert werden.

Zu den Leistungen von Pflegeheimen zählen beispielsweise die Unterstützung bei der Körperpflege, bei der Bewegung und beim Essen. Ihre Aufgabe ist es zudem, mit Ärzten und Ärztinnen zusammenzuarbeiten und ärztliche Anordnungen umzusetzen, etwa zur Medikation. Die pflegebedürftigen Menschen werden bei der Alltagsgestaltung und bei sozialen Kontakten unterstützt. Sie erhalten Angebote zur Tagesstrukturierung und Beschäftigung.

Der Ratgeber hilft, Merkmale einer fachlich guten Pflege möglichst gut nachvollziehen zu können. Pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen erhalten konkrete Hinweise, wie gute professionelle Pflege in einer stationären Einrichtung sein sollte.

Pflegequalität stationäre Pflege

Wer in einer stationären Pflegeeinrichtung lebt, ist auf eine gute Pflegequalität angewiesen. Wodurch sich ein gutes Pflegeheim auszeichnet, ist vor allem von den Bewohnern und Bewohnerinnen sowie ihren Angehörigen zu bewerten. Gleichzeitig gibt es fachliche Kriterien.

Gut zu wissen: Was ein gutes Pflegeheim auszeichnet

Gute Pflegeheime haben eine angenehme Atmosphäre. Das Personal ist freundlich, offen und hilfsbereit. Der Umgang ist respektvoll. Der Austausch und die Zusammenarbeit mit Angehörigen werden aktiv gefördert.

Gute Pflegeheime informieren offen über ihre Grundsätze, Arbeitsweisen und die Grenzen ihrer Angebote. Sie beraten bei allen Fragen rund um die Pflege und unterstützen dabei, mit der Situation umzugehen und pflegerelevante Entscheidungen zu treffen. Vereinbarte Leistungen werden verbindlich umgesetzt. Die Pflegenden sind für die jeweiligen Aufgaben qualifiziert. Pflegefachliche Leitlinien und Standards werden umgesetzt.

Bei Problemen mit dem Pflegeheim können Sie Rat in einer Beratungsstelle einholen, zum Beispiel bei einem Pflegestützpunkt. In der kostenlosen Datenbank des ZQP finden Sie Beratungsstellen in Ihrer Nähe.

Gute Pflege in einem Pflegeheim erkennen

Der Ratgeber beschreibt, wie gute professionelle Pflege aus fachlicher Sicht sein sollte. Das Beispiel Umgang mit Schmerzen zeigt, woran gute Pflege in einem Pflegeheim zu erkennen ist.

Schmerzen

Schmerzen können sehr belastend sein und die Lebensqualität beeinträchtigen. Sie weisen zum Beispiel auf Verletzungen, Fehlbelastungen, Entzündungen oder Erkrankungen hin. Sie können aber auch psychische Ursachen haben, etwa starke Anspannung.

Schmerzen können plötzlich (akut) auftreten oder dauerhaft (chronisch) bestehen. Wie Menschen Schmerzen empfinden und damit umgehen, ist individuell. Schmerzen werden mitunter nicht geäußert und sind dann schwer zu erkennen, etwa bei Menschen mit Demenz. Daher ist es wichtig, genau auf Anzeichen für Schmerzen zu achten. Schmerzen müssen ernst genommen werden. Sie sind zwar nicht immer ganz zu vermeiden. Aber es muss alles getan werden, um sie so gut wie möglich zu lindern.

Pflegende leiten beim Umgang mit Schmerzen an

Praxistipp: Umgang mit Schmerzen im Pflegeheim

Zur professionellen Beratung gehört unter anderem, dass die Pflegenden beim Umgang mit Schmerzen anleiten. Sie vermitteln Wissen, um Schmerzen selbst behandeln zu können, etwa mit Atemtechniken, Kälte oder Wärme. Zudem beraten die Pflegenden zum Umgang mit Schmerzmitteln und leiten dabei an, Nebenwirkungen zu erkennen, zu benennen und vorzubeugen.

Zum professionellen Handeln gehört zum Beispiel, möglichst alles zu vermeiden, was Schmerzen auslöst, etwa stark haftende Wundverbände oder ruckartige Bewegungen. Die Pflegenden setzen die ärztlich verordnete Schmerzmedikation zuverlässig um. Sie fragen regelmäßig nach Schmerzen, beobachten der Verlauf sowie Wirkung und Nebenwirkungen der Schmerzbehandlung.

Falls Schmerzen nicht gelindert werden können, sollten weitere Fachleute hinzugezogen werden: ein pflegerischer Schmerzexperte, eine pflegerische Schmerzexpertin, ein Arzt oder eine Ärztin.

Weitere Tipps, woran Sie gute Pflege in einem Pflegeheim erkennen

Im Ratgeber finden Sie in den jeweiligen Kapiteln konkrete Beispiele…

  • worüber die Pflegenden informieren,
  • worin sie beraten und
  • wie einzelne Pflegehandlungen erfolgen sollten.

Themen sind z. B. Hygiene, Bewegung oder Demenz.

Alle Ratgeber erhalten Sie kostenlos als PDF oder als gedruckte Ausgabe in unserem Bestellbereich.

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